Gemeinsam neues entwickeln

Ambulant betreute Wohngemeinschaften                    (für erwachsene Menschen mit einer Suchtproblematik)

Aktuell haben wir noch freie Plätze!!!

 

Unser Angebot im Bereich der ambulant betreuten Nachsorge-Wohngemeinschaften richtet sich an Erwachsene und junge Erwachsene nach abgeschlossener Entwöhnungsbehandlung.

 

Wir nehmen chronisch suchtkranke Frauen und Männer (Suchtmittelfrei) im Bereich der Substanzmittelabhängigkeit (Alkohol und illegale Drogen) sowie Menschen mit einer zusätzlichen psychischen Erkrankung (Doppeldiagnosen) auf.

 

Beschreibung:

 

Viele Menschen mit Suchtproblematiken haben den Wunsch, selbständig zu leben. Es fällt aber oft schwerer, das Leben ohne Drogen oder Alkohol zu meistern. Auch wenn der Wunsch nach einem Suchtmittelfreien Leben bereits vorhanden ist. Hier bietet die Nachsorge-WG besondere Vorteile. Die Mitarbeiter begleiten Sie auf ihrem neuen „Weg“ und helfen ihnen, den Alltag zu meistern.

 

Die Unterstützungsangebote in der Nachsorge-WG sind so vielfältig und individuell wie die Bedürfnisse der Menschen. Unser Ziel ist es, dass Sie die in der Therapie erlernten Verhaltensweisen und Problemlösestrategien im Alltag anwenden lernen und eine eigenständige Lebensführung erreichen.
Sozial und beruflich wieder einen Weg in das gesellschaftliche Leben zu finden und Erfolge zu stabilisieren, sind dabei zentrale Aufgaben unserer gemeinsamen Arbeit.

 

Wir bieten Ihnen:

 

  • Hilfe zur Selbsthilfe

  • Einzel- und Gruppengespräche

  • Paar- und Familiengespräche

  • 24 Std. Hintergrundbereitschaft

  • Krisenintervention

 

Aufnahme:

 

Frauen und Männer die,

  • nach abgeschlossener stationärer Therapie oder längerer Zeit einer Suchtmittelfreiheit, sich in Neumarkt niederlassen wollen

  • nach Neumarkt zurückkehren und Unterstützung im Aufbau eines  neuen suchtmittelfreien sozialen Umfeldes brauchen

  • den Wunsch nach Unterstützung und Begleitung mitbringen

  • bereit sind, sich mit den sucht- und lebensbiographischen Themen auseinanderzusetzen

  • neue Lösungsstrategien entwickeln und anwenden möchten

  • sich ein suchtmittelfreies Leben aufbauen wollen

 

Was wir erwarten:

 

  • Kein Konsum von Alkohol, Drogen oder sonstiger Rauschmittel

  • Gewaltfreiheit

  • Offenheit und Erlichkeit

  • Engagement zur Verwirklichung eigener Ziele

  • Mitgestaltung und Unterstützung der Gemeinschaft

 

Aufnahmevoraussetzungen:

 

  • Schriftliche Bewerbung

  • Persönliche Vorstellung und ggf. Probewohnen

  • Schriftliche Kostenübernahme

 

Das Merkblatt zu den Unterlagen für ihre Bewerbung erhalten sie von uns, nach ihrer persönlichen Anfrage. Nach Eingang der schriftlichen Bewerbung prüfen wir, ob Sie grundsätzlich für das Angebot in Frage kommen. Sollten Sie grundsätzlich für das Angebot in Frage kommen, wird mit Ihnen ein Termin für ein umfassendes Informationsgespräch (Vorgespräch) vereinbart und sie werden auf unsere Warteliste gesetzt.

 

Im Rahmen von diesem Vorgespräch können wir dann auch gerne eine Besichtigung oder ein Probewohnen der Nachsorge-Wohngemeinschaft organisieren. Bei dem Vorgespräch erhalten sie auch weitere Unterlagen zu unserem Angebot der ambulanten Nachsorge.

 

Auf Ihrem Weg zu einem Suchtmittelfreien Leben unterstützen wir sie insbesondere in den Bereichen:

 

  • Stabilisierung der Abstinenz

  • Begleitung im Aufbau eines stabilen und cleanen sozialen Umfeldes

  • Begleitung im Aufbau einer Alltags- und Freizeitstruktur

  • Bearbeitung und Erarbeitung persönlicher Ziele und Strategien

  • Anbahnung von Maßnahmen zur Wiederaufnahme einer Arbeit

  • Unterstützung im lebenspraktischen Bereich (z.B. Zubereitung von Mahlzeiten, Einkaufen etc.)

  • Unterstützung in der Geldverwaltung

  • Begleitung bei persönlichen Problemen und in Krisensituationen

  • Unterstützung bei Behördenangelegenheiten

  • und was Ihnen sonst noch wichtig ist

 

Merke:

 

Die Wohngemeinschaft ist ein Angebot, das unmittelbaran eine stationäre Entwöhnungsbehandlung anschließt. Hier besteht die Möglichkeit gemeinsam eine künftige Lebensgestaltung anzubahnen.

 

Die Kostenbeantragung erfolgt über Ihre vermittelnde Einrichtung oder eine Fachberatungsstelle. Auf Wunsch können wir gerne bei der Zusammenstellung erforderlicher Unterlagen behilflich sein.

 

Informationspflicht nach §§ 36,37 VSBG:

Der Heimträger nimmt nicht an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil.